Ihr Lieben alle,
nachdem ich jetzt seit 4 Wochen keinen wirklichen ZUgang zumInternet hatte,mein Laptop ja den Geist aufgegeben hat und zu alledem sich sogar mein altes "deutsches" Handy (also mit allen meinen deutschen Nummern) verabschiedet hat, jetzt mal kurz und schnell: ein frohes neues Jahr euch allen und einen guten Rutsch heute Nacht!! Bei allen, die gar nix von mir gehört haben, entschuldigt, aber jetzt weiss ich, wie wictig es ist ein gutes altes Telefon- und Adressbuch zu fuehren!!!
Mehr dann im neuen Jahr....noch hoffe ich darauf meine Emails wieder lesen zu können(also von meiner alten Festplatte) und dann hab cih auch alle neuen Adressen und NUmmern wieder...drückt mir die Daumen! :)
also, feiert schön! Ich werde das tun...:o))
Montag, 31. Dezember 2007
Freitag, 7. Dezember 2007
Tauwetter
Ich glaub es kaum....der Schnee ist weg! Seit ca. 36 Std. ist es "warm" in Finnland, ueberall sind Plusgrade und ier am Polarkreis ist in dieser Zeit fast der ganze SChnee weggescholzen! Verrueckt! Jetzt sieht es hier aus wie in Turku, nass und vorallem sauglatt!! Fahrradfahren ist da gar keine gute Idee....
Naja, ein wenig Weihnachts-Winter-Feeling hatte ich ja schön, aber es schmilzt auch gerade....
Naja, ein wenig Weihnachts-Winter-Feeling hatte ich ja schön, aber es schmilzt auch gerade....
Dienstag, 4. Dezember 2007
Joulu-Jul-Weihnachten
Wenn es ein Land gibt, dass weiss wie man Weihnachten feiert, dann ist es Finnland! Und es ist so schön!!
Wie schon erwähnt war ich ja schon am Freitag beim Weihnachtskonzert und der ähm...Weihnachtsfeier. Am 1.12. wird dann wirklich die Weihnachtszeit eingeläutet....um 17h wurden die Kerzen am Baum vor dem Dom "entzuendet" (angeknipst klingt ziemlich unromantisch), davor gab es Programm mit Liedern udn Tanzauffuehrung und Weihnachtsmann und allem....zwischendurch war der dumpfe Schall von applaudierenden Hanschuhhänden zu hören, es war nämlich schw...kalt!Als die Lichter angingeg, ging ein Raunen durch die Menge (bestimmt mehrere Tausend), es wurde gemeinsam ein Lied gesungen und dann ging man nach Hause. Das ganze war wirklich schön! Zuvor war ich kurz auf dem kleinen Weihnachtsmarkt am Dom und hab meinen ersten Draussen-Gluehwein getrunken, Schnee haben wir ja schon seit einer Weile...alles so wie es sein soll! Turku ist ja auch die Weihnachtsstadt Finnlands (und nciht etwa Rovaniemi), weil hier jedes Jahr am 24. der Weihnachtsfriede vom Bischof verlesen wird. Jaha.
Insgesamt hat man das Gefuehl, dass sich wirklich alle drauf freuen und wirklich 4 Wochen lang Weinahcten feiern:) finde ich jedenfalls sehr angenehmund ich hab mir vorgenommen etwas davon mit nach Deutschland zu bringen und mich nicht vom Stress anstecken zu lassen.
Hier in Rovaniemi dreht sich ja das ganze Jahr alles um den Weihnachtsmann und das ist schon fast zu viel. Eigentlich dachte ich mir ja, dass ich mir jetzt mal dieses Weihnachtsmanndorf angucken will, aber irgendwie schreckt es mcih acuh etwas ab. Da bleibe cih lieber zu Hause und backe Plätzchen!:o)
In diesem Sinne: euch allen eine schöne Vorweihnachtszeit!
Wie schon erwähnt war ich ja schon am Freitag beim Weihnachtskonzert und der ähm...Weihnachtsfeier. Am 1.12. wird dann wirklich die Weihnachtszeit eingeläutet....um 17h wurden die Kerzen am Baum vor dem Dom "entzuendet" (angeknipst klingt ziemlich unromantisch), davor gab es Programm mit Liedern udn Tanzauffuehrung und Weihnachtsmann und allem....zwischendurch war der dumpfe Schall von applaudierenden Hanschuhhänden zu hören, es war nämlich schw...kalt!Als die Lichter angingeg, ging ein Raunen durch die Menge (bestimmt mehrere Tausend), es wurde gemeinsam ein Lied gesungen und dann ging man nach Hause. Das ganze war wirklich schön! Zuvor war ich kurz auf dem kleinen Weihnachtsmarkt am Dom und hab meinen ersten Draussen-Gluehwein getrunken, Schnee haben wir ja schon seit einer Weile...alles so wie es sein soll! Turku ist ja auch die Weihnachtsstadt Finnlands (und nciht etwa Rovaniemi), weil hier jedes Jahr am 24. der Weihnachtsfriede vom Bischof verlesen wird. Jaha.
Insgesamt hat man das Gefuehl, dass sich wirklich alle drauf freuen und wirklich 4 Wochen lang Weinahcten feiern:) finde ich jedenfalls sehr angenehmund ich hab mir vorgenommen etwas davon mit nach Deutschland zu bringen und mich nicht vom Stress anstecken zu lassen.
Hier in Rovaniemi dreht sich ja das ganze Jahr alles um den Weihnachtsmann und das ist schon fast zu viel. Eigentlich dachte ich mir ja, dass ich mir jetzt mal dieses Weihnachtsmanndorf angucken will, aber irgendwie schreckt es mcih acuh etwas ab. Da bleibe cih lieber zu Hause und backe Plätzchen!:o)
In diesem Sinne: euch allen eine schöne Vorweihnachtszeit!
Neue kulturelle Beobachtungen, heute: Pikkujoulu
Am Freitag hatte ich meinen letzten Arbeitstag in diesem Jahr, was passenderweise mit unserem Glögijuhla (also, Gluehweinfest) im Buero zusammenfiel. Dazu wurden alle möglichen Leute eingeladen und ab 14h haben wir also die "Arbeit niedergelegt" und Glögi getrunken :) Das ganze war relativ dröge irgendwie, aber es sollte noch anders kommen.
Nach dem Aufräumen und verabschieden und so weiter ging ich mit Anja und Anke zum "Adventskonzert" der Studentenchöre der Åbo Akademi, ein traditionelles Grossereignis, wie wir feststellten! Anderthalb Stunden vorher mussten wir schon Karten kaufen und sassen dann doch eher hinten, allerdings mit grandiosem Blick auf die Grossbildleinwand! Das Konzert war aber sehr schön (was es bei dem Preis auch zu sein hatte!!) und hat schon etwas Weihnachtsgefuehle erzeugt....
Kaum war ich danach zu Hause erreichte mich eine sms einer Kollegin mit der kurzen Ansage ab wann sie in welcher Kneipe zu finden wäre.
Dazu eine kurze Erklärung und Exkurs I:
Wir als NGO sind ja äusserst abhängig von EU-finanzierten Projekten, daher muss natuerlich jeder Projektabtrag super sein und Erfolg versprechen. Meine Kollegen haben monatelang an einem LIFE-Antrag gearbeitet (in Kooperation mit anderen Partnern) bis am Donnerstag abend (am Freitag war deadline) der groesste und wichtige Partner einfach abgesprungen ist und somit das Konzept ruiniert hat!! Unglaublich, dass sowas passiert, aber das gibts anscheinend....am Freitag morgen fand ich zwei uebernächtigte, weinende Kolleginnen vor mir, die nicht mehr ein noch aus wussten. Gut, schlussendlich, nach einigen Verhandlungen konnte der Partner wieder an Land gezogen werden (wenigstens fuer den Antrag) und das Konzept in der letzten Sekunde eingereicht werden.
So, nach diesem Ereignis wollten meine Kolleginnne sich nur noch betrinken. Das zur Vorgeschichte...:)
Also, zunächst waren wir mit einigen Anhängen, sprich Männern, im "Kuka", meiner absoluten Lieblingsbar...immer noch waren böse Witze ueber "den Partner" (ich nenne mal keine Namen, da durchaus bekannt in der "Szene") angesagt....irgendwann ueberredete Anna uns alle mit zum "jatko" vom "Pikkujoulu" des "Ympäristötoimisto" zu kommen...jaha, denkt ihr euch, jetzt spinnt se total...WAS redet die eigentlich?
Exkurs II:
"jatko" = Afterparty (also grob)
"Ympäristötoimisto"= Umweltamt der Stadt, dem wir sozusagen angehören....also auch eher grob
"Pikkujoulu"= unbeschreiblich...
Also, unschuldig gesprochen ist pikkujoulu eine Weihnachtsfeier, die in jeder Firma, Organisation, Amt oder welcher Arbeitsplatz auch immer, einen hohen Stellenwert hat...jedenfalls bei den meisten. Ich hab schon viel davon gehört....aber es kam schlimmer...
Anna, Linda, Heidi und ich, samt zwei unschuldigen, nicht bei UBC-arbeitenden Männern machten uns also auf zur Afterparty der Weihnachtsfeier in den Bueroräumen (!!) des Umweltamtes. Angekommen schallte uns Reggaemusik entgegen...Plastikpalmen, Plastikplanschbecken, Hulaketten...und da waren sie alle: sämtliche Mitarbeiter, ältere Damen und Herren in Kostuem und Anzug, mit Hulaketten und teilweise Hularöcken und Plasikbananen behängt, leicht oder stark gerötete Wangen und anderen Symptomen erhöhten Alkoholkonsums (klar, war ja auch schon die AFTERparty). Heidi und ich beschlossen sofort nur zu "Studienzwecken" kurz zu bleiben und uns dann zu verdruecken.
Zwei Kollegen von uns (beides Finnen :) hatten das ganze Programm dort schon absolviert und waren dementsprechend in Stimmung...davon konnte bei uns keine Rede sein, das Bier im "Kuka" war anscheinend zu schwach:)
Nun ja, jedenfalls haben wir noch ein kleines Geschenk gekriegt und ein Bier natuerlich, als der im Gesicht mit brauner Farbe angemalte und auf dem Kopf eine Rastamuetze mit angeklebten Dreadlocks HEAD OF DEPARTMENT (vor lauter Aufregung hab ich gerade vergessen was das auf Deutsch heisst) uns zur Samba-performence schleppte:
3 anmutige, wenig bekleidete Damen tanzten Samba, während 3 eher orientalisch aussehende Herren dazu Musik machten und die finnischen, alkoholisierten Männer den Damen mit Blicken die wenigen Stoffstuecke noch vom Leib "guckten"...
Die feschen mittelalten Mitarbeiterinnen vom Umweltamt dagegen wurden selbst aktiv und schwenkten alles was sie hatten...oft in sommerlichen Plastikflipflops und den schon erwähnten Hularöckchen.
Da wir eh auffielen wie bunte Hunde (auch wenn Linda uns "netterweise" jedem eine Hulakette besorgte...)beschlossen Heidi, Ari und ich nach ca. 30 min den Studienplatz zu verlassen und weiter zu ziehen...irgendwie waren wir wirklich "Ausländer".Linda als Finnin und Anna als "finnisierte Schwedin" haben länger ausgehalten...
Jetzt hab ich meine "Chefin" schon nakig in der Sauna und besoffen gesehen...was kommt als nächstes???
Auf der Party danach (wo ich urspruenglich hin wollte) mit Anke, Tarantino und Owen Wilson, brauchte ich erstmal bis ich dieses Erlebnis verdaut hatte.....meine Guete!
Nach dem Aufräumen und verabschieden und so weiter ging ich mit Anja und Anke zum "Adventskonzert" der Studentenchöre der Åbo Akademi, ein traditionelles Grossereignis, wie wir feststellten! Anderthalb Stunden vorher mussten wir schon Karten kaufen und sassen dann doch eher hinten, allerdings mit grandiosem Blick auf die Grossbildleinwand! Das Konzert war aber sehr schön (was es bei dem Preis auch zu sein hatte!!) und hat schon etwas Weihnachtsgefuehle erzeugt....
Kaum war ich danach zu Hause erreichte mich eine sms einer Kollegin mit der kurzen Ansage ab wann sie in welcher Kneipe zu finden wäre.
Dazu eine kurze Erklärung und Exkurs I:
Wir als NGO sind ja äusserst abhängig von EU-finanzierten Projekten, daher muss natuerlich jeder Projektabtrag super sein und Erfolg versprechen. Meine Kollegen haben monatelang an einem LIFE-Antrag gearbeitet (in Kooperation mit anderen Partnern) bis am Donnerstag abend (am Freitag war deadline) der groesste und wichtige Partner einfach abgesprungen ist und somit das Konzept ruiniert hat!! Unglaublich, dass sowas passiert, aber das gibts anscheinend....am Freitag morgen fand ich zwei uebernächtigte, weinende Kolleginnen vor mir, die nicht mehr ein noch aus wussten. Gut, schlussendlich, nach einigen Verhandlungen konnte der Partner wieder an Land gezogen werden (wenigstens fuer den Antrag) und das Konzept in der letzten Sekunde eingereicht werden.
So, nach diesem Ereignis wollten meine Kolleginnne sich nur noch betrinken. Das zur Vorgeschichte...:)
Also, zunächst waren wir mit einigen Anhängen, sprich Männern, im "Kuka", meiner absoluten Lieblingsbar...immer noch waren böse Witze ueber "den Partner" (ich nenne mal keine Namen, da durchaus bekannt in der "Szene") angesagt....irgendwann ueberredete Anna uns alle mit zum "jatko" vom "Pikkujoulu" des "Ympäristötoimisto" zu kommen...jaha, denkt ihr euch, jetzt spinnt se total...WAS redet die eigentlich?
Exkurs II:
"jatko" = Afterparty (also grob)
"Ympäristötoimisto"= Umweltamt der Stadt, dem wir sozusagen angehören....also auch eher grob
"Pikkujoulu"= unbeschreiblich...
Also, unschuldig gesprochen ist pikkujoulu eine Weihnachtsfeier, die in jeder Firma, Organisation, Amt oder welcher Arbeitsplatz auch immer, einen hohen Stellenwert hat...jedenfalls bei den meisten. Ich hab schon viel davon gehört....aber es kam schlimmer...
Anna, Linda, Heidi und ich, samt zwei unschuldigen, nicht bei UBC-arbeitenden Männern machten uns also auf zur Afterparty der Weihnachtsfeier in den Bueroräumen (!!) des Umweltamtes. Angekommen schallte uns Reggaemusik entgegen...Plastikpalmen, Plastikplanschbecken, Hulaketten...und da waren sie alle: sämtliche Mitarbeiter, ältere Damen und Herren in Kostuem und Anzug, mit Hulaketten und teilweise Hularöcken und Plasikbananen behängt, leicht oder stark gerötete Wangen und anderen Symptomen erhöhten Alkoholkonsums (klar, war ja auch schon die AFTERparty). Heidi und ich beschlossen sofort nur zu "Studienzwecken" kurz zu bleiben und uns dann zu verdruecken.
Zwei Kollegen von uns (beides Finnen :) hatten das ganze Programm dort schon absolviert und waren dementsprechend in Stimmung...davon konnte bei uns keine Rede sein, das Bier im "Kuka" war anscheinend zu schwach:)
Nun ja, jedenfalls haben wir noch ein kleines Geschenk gekriegt und ein Bier natuerlich, als der im Gesicht mit brauner Farbe angemalte und auf dem Kopf eine Rastamuetze mit angeklebten Dreadlocks HEAD OF DEPARTMENT (vor lauter Aufregung hab ich gerade vergessen was das auf Deutsch heisst) uns zur Samba-performence schleppte:
3 anmutige, wenig bekleidete Damen tanzten Samba, während 3 eher orientalisch aussehende Herren dazu Musik machten und die finnischen, alkoholisierten Männer den Damen mit Blicken die wenigen Stoffstuecke noch vom Leib "guckten"...
Die feschen mittelalten Mitarbeiterinnen vom Umweltamt dagegen wurden selbst aktiv und schwenkten alles was sie hatten...oft in sommerlichen Plastikflipflops und den schon erwähnten Hularöckchen.
Da wir eh auffielen wie bunte Hunde (auch wenn Linda uns "netterweise" jedem eine Hulakette besorgte...)beschlossen Heidi, Ari und ich nach ca. 30 min den Studienplatz zu verlassen und weiter zu ziehen...irgendwie waren wir wirklich "Ausländer".Linda als Finnin und Anna als "finnisierte Schwedin" haben länger ausgehalten...
Jetzt hab ich meine "Chefin" schon nakig in der Sauna und besoffen gesehen...was kommt als nächstes???
Auf der Party danach (wo ich urspruenglich hin wollte) mit Anke, Tarantino und Owen Wilson, brauchte ich erstmal bis ich dieses Erlebnis verdaut hatte.....meine Guete!
Reise in die Vergangenheit......Stockholm
Vom 17.-18.11. war ich endlich mal wieder in Stockholm. Auch wenn es ja nur ein Katzensprung über die Ostsee ist, macht man das viel zu selten...jetzt hatte ich aber einen Grund: Dodo treffen!!! Und Anna besuchen...
Also machte ich mich am Freitag abend auf zur Fähre, natürlich wusste ich was mich wieder erwartet: hunderte erwarungsfrohe, aufgebrezelte Finnen, die sich auf 24h Stunden Dauerparty auf dem Schiff freuten. Ich glaube, es ist so wie in die Kneipe zu gehen, nur dass die eben 24h geöffnet hat. Kaum legte das Schiff ab, konnte man schon eine Meute von Menschen, mit Einkaufswagen bewaffnet vor dem Duty-free Shop stehen sehen ( da war der noch geschlossen). Ich hatte beschlossen ein alleinreisender Partypuper zu sein und hab mich um 21.30h in meine Kabine verzogen, die ich mit noch einer Partypuperin geteilt habe. Nachdem ich versucht habe zu ignorieren, dass über mir hunderte Autos und LKWs stehen, hatte ich eine wunderbare Nacht.
Am nächsten Morgen 6.30h musste ich über einige Alkoholleichen vor der Kabinentür und auf der Treppe steigen, einen Mann abwehren, der sein alkoholbenebeltes Haupt unbedingt auf meine Schulter legen wollte, aber dann war ich da: Stockholm am Morgen!!
Im Dunkeln dann ein kurzer Spaziergang vom Vikingterminalen nach Slussen, die Stadt erleuchtet...einige kennen das besondere Gefühl. Auf dem Weg nach Lidingö, zu Annas Wohnung wurde das Gefühl zwar von Müdigkeit überlagert, aber durch ein schönes Frühstück konnte der Tag nur gut werden.
Nach Ewigkeiten habe ich Anna mal wieder gesehen und auch Dodo und ich hatten uns ja seit Ostern nicht mehr getroffen.....den Samstag verbrachten wir also mit frühstücken und quatschen und bei strahlendem Sonnenschein in der Stadt. Anna zeigte uns ihre Schule, die Königliche Kunsthochschule, traumhaft gelegen auf Skeppsholmen....
Abends konnten wir uns allerdings nur zu einem hemmakväll mit Rotwein durchringen, den Dodo ganz heldenhaft aus Deutschland "organisiert" hat ;)
Am Sonntag hatte ich eine kleine Zeitreise geplant und machte mich auf nach Stocksund, wo ich vor unglaublichen 7 Jahren als Aupair gearbeitet habe....trotzdem war der ganze Weg dorthin noch wie immer (ok, sie haben die Busnummern an Danderyds sjukhus geändert...). Erst bin ich an meiner alten Wohnung ausgestiegen und dann zum Haus gelaufen...wie immer.....Robert kam aus dem Garten angelaufen und hat mich gedrückt, wie immer....halt, nicht ganz...ihm hat man die 7 Jahre dann doch auch angesehen :)
Extrem war es natürlich, als ich endlich Gustav getroffen habe....4 Jahre hab ich ihn nicht gesehen und bem letzen mal war er noch mein kleiner Gustav...und jetzt: ist er 13 und hat natürlich kein Verständnis, wenn das alte Ex-Aupair auf einmal Sprüche wie "Gud, vad stor du har blivit!" los lässt :))
Insgesamt war es ein wunderschöner Nachmittag mit Maria, Robert und Johanna (Gustav hats nicht so lange bei uns ausgehalten...wie immer), wir haben viel geredet und ich habe mich fast wieder wie zu Hause gefühlt. Hoffentlich kann ich bald wiedermal hinfahren....
Allerdings hat mich danach eine ganz sentimentale, nostalgische Stimmung erfasst, die sich kaum beschreiben lässt....nach so langer Zeit wieder dahin zu fahren, wo ich mit das schönste Jahr meines Lebens hatte (mann, das klingt sehr pathetisch, aber es ist wahr...) das war irgendwie sehr.....weiss ich auch nicht.
Am Abend bin ich dann in der jüngeren Verganenheit angekommen und war mit Mats Kaffe trinken in Gamla Stan, auch das war sehr schön:)
Am Sonntag abend machten Dodo und ich uns dann auf zur Reise übers Meer, zurück nach Turku. Inspiriert von einer Kunstausstellung im Kulturhuset, wollte ich mit meiner tollen Kamera bewaffnet, bildliche Beweise für das "Fährenverhalten erwachsener Finnen und Schweden" (ich plane da langfristig einen Bildband...)einfangen. Doch es war ja leider Sonntag, also nix los....war also nix mit Feldnstudien. Trotzallem hatten wir noch das Glück ein paar Lieder zu tanzen, wobei Dodo durch ihre "angebl. Drehphobie", mir den netten Mann überlassen hat, der mich dann gedreht hat....ein ganzes Lied lang....danach sind wir, drehenderweise, in unserer geräumigen 2er Kabine in den Schlaf gedreht. :D
Also machte ich mich am Freitag abend auf zur Fähre, natürlich wusste ich was mich wieder erwartet: hunderte erwarungsfrohe, aufgebrezelte Finnen, die sich auf 24h Stunden Dauerparty auf dem Schiff freuten. Ich glaube, es ist so wie in die Kneipe zu gehen, nur dass die eben 24h geöffnet hat. Kaum legte das Schiff ab, konnte man schon eine Meute von Menschen, mit Einkaufswagen bewaffnet vor dem Duty-free Shop stehen sehen ( da war der noch geschlossen). Ich hatte beschlossen ein alleinreisender Partypuper zu sein und hab mich um 21.30h in meine Kabine verzogen, die ich mit noch einer Partypuperin geteilt habe. Nachdem ich versucht habe zu ignorieren, dass über mir hunderte Autos und LKWs stehen, hatte ich eine wunderbare Nacht.
Am nächsten Morgen 6.30h musste ich über einige Alkoholleichen vor der Kabinentür und auf der Treppe steigen, einen Mann abwehren, der sein alkoholbenebeltes Haupt unbedingt auf meine Schulter legen wollte, aber dann war ich da: Stockholm am Morgen!!
Im Dunkeln dann ein kurzer Spaziergang vom Vikingterminalen nach Slussen, die Stadt erleuchtet...einige kennen das besondere Gefühl. Auf dem Weg nach Lidingö, zu Annas Wohnung wurde das Gefühl zwar von Müdigkeit überlagert, aber durch ein schönes Frühstück konnte der Tag nur gut werden.
Nach Ewigkeiten habe ich Anna mal wieder gesehen und auch Dodo und ich hatten uns ja seit Ostern nicht mehr getroffen.....den Samstag verbrachten wir also mit frühstücken und quatschen und bei strahlendem Sonnenschein in der Stadt. Anna zeigte uns ihre Schule, die Königliche Kunsthochschule, traumhaft gelegen auf Skeppsholmen....
Abends konnten wir uns allerdings nur zu einem hemmakväll mit Rotwein durchringen, den Dodo ganz heldenhaft aus Deutschland "organisiert" hat ;)
Am Sonntag hatte ich eine kleine Zeitreise geplant und machte mich auf nach Stocksund, wo ich vor unglaublichen 7 Jahren als Aupair gearbeitet habe....trotzdem war der ganze Weg dorthin noch wie immer (ok, sie haben die Busnummern an Danderyds sjukhus geändert...). Erst bin ich an meiner alten Wohnung ausgestiegen und dann zum Haus gelaufen...wie immer.....Robert kam aus dem Garten angelaufen und hat mich gedrückt, wie immer....halt, nicht ganz...ihm hat man die 7 Jahre dann doch auch angesehen :)
Extrem war es natürlich, als ich endlich Gustav getroffen habe....4 Jahre hab ich ihn nicht gesehen und bem letzen mal war er noch mein kleiner Gustav...und jetzt: ist er 13 und hat natürlich kein Verständnis, wenn das alte Ex-Aupair auf einmal Sprüche wie "Gud, vad stor du har blivit!" los lässt :))
Insgesamt war es ein wunderschöner Nachmittag mit Maria, Robert und Johanna (Gustav hats nicht so lange bei uns ausgehalten...wie immer), wir haben viel geredet und ich habe mich fast wieder wie zu Hause gefühlt. Hoffentlich kann ich bald wiedermal hinfahren....
Allerdings hat mich danach eine ganz sentimentale, nostalgische Stimmung erfasst, die sich kaum beschreiben lässt....nach so langer Zeit wieder dahin zu fahren, wo ich mit das schönste Jahr meines Lebens hatte (mann, das klingt sehr pathetisch, aber es ist wahr...) das war irgendwie sehr.....weiss ich auch nicht.
Am Abend bin ich dann in der jüngeren Verganenheit angekommen und war mit Mats Kaffe trinken in Gamla Stan, auch das war sehr schön:)
Am Sonntag abend machten Dodo und ich uns dann auf zur Reise übers Meer, zurück nach Turku. Inspiriert von einer Kunstausstellung im Kulturhuset, wollte ich mit meiner tollen Kamera bewaffnet, bildliche Beweise für das "Fährenverhalten erwachsener Finnen und Schweden" (ich plane da langfristig einen Bildband...)einfangen. Doch es war ja leider Sonntag, also nix los....war also nix mit Feldnstudien. Trotzallem hatten wir noch das Glück ein paar Lieder zu tanzen, wobei Dodo durch ihre "angebl. Drehphobie", mir den netten Mann überlassen hat, der mich dann gedreht hat....ein ganzes Lied lang....danach sind wir, drehenderweise, in unserer geräumigen 2er Kabine in den Schlaf gedreht. :D
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